Lorenz-Böhler-Preis

Prof. Dr. Lorenz Böhler ist am 15. Jänner 1885 in Wolfurt geboren und am 20. Jänner 1973 in Wien gestorben. Als Pionier der modernen Unfallchirurgie hat er unzähligen Menschen ihre Gesundheit wiedergegeben oder ihr Leid gemildert.

Der elfjährige Lorenz Böhler entdeckt im "Interessanten Blatt" eine Abbildung, die ihn tief beeindruckt. Es handelt sich um die Fotografie einer Hand, bei der ein gewisser Dr. Röntgen die Knochen seiner Frau mit Hilfe einer geheimnisvollen Strahlung sichtbar gemacht hat. Fasziniert von dieser "Skeletthand", beginnt der Knabe sich für Knochen zu interessieren. Über 30 Jahre wird es dauern, bis der inzwischen berühmte Unfallchirurg Böhler die Folgen dieses Interesses in seinem Buch "Die Technik der Knochenbruchbehandlung" zusammenfassen wird, und zwar so erfolgreich, dass sein Werk bald in allen gängigen Sprachen erhältlich ist und mit dem Preis der Universität Bologna für das beste Buch der Weltliteratur auf dem Gebiete der Unfallchirurgie und Orthopädie ausgezeichnet wird.

Sein Können, sein Durchsetzungsvermögen, sein erfolgreiches und unermüdliches Schaffen für die Verbesserung der Unfallmedizin wurde durch zahlreiche Ehrungen auf der ganzen Welt gewürdigt. Das Unfallkrankenhaus Lorenz Böhler in Wien, das er gegründet, und in dem er viele Jahre vorbildliche Arbeit geleistet hat, trägt noch heute den Namen des berühmten Arztes.

Die Gemeinde Wolfurt ernannte Prof. Dr, Lorenz Böhler im Jahre 1957 zum Ehrenbürger.
Bei diesem Anlass stiftete Dr. Böhler einen Preis für besondere Leistungen in den Wolfurter Schulen. 1965 nach dem Bau der Hauptschule erhöhte er diesen Preis.
Seither erhalten jedes Jahr der beste Schüler und die beste Schülerin der Hauptschule diesen begehrten Preis in Form eines Buches und eines Geldbetrages aus der Stiftung.
Im Buch "Lorenz Böhler - Die Geschichte eines Erfolgs" beschreibt Inge Lehne lebhaft und interessant den Lebensweg des Wolfurter Buben bis zum weltweit anerkannten Altmeister der Unfallchirurgie.
Dank der Unterstützung der Raiffeisenbank am Hofsteig, die die Stiftung verwaltet, war es möglich, den Geldbetrag immer wieder neu anzupassen und den Preis auch dann zu vergeben, wenn es mehrere "beste Schüler und Schülerinnen" in einem Jahrgang gab.

Seit 1957 haben folgende Schüler und Schülerinnen den Böhlerpreis erhalten:

1957 Köb Hannelore und Thaler Heinrich
1958 Schedler Waltraud und Köb Helmut
1959 Höfle Margit und Rohner Armin
1960 Flatz Gerlinde und Köb Heinrich
1961 Poppler Herma und Penz Reinhold
1962 Franz Ingeborg und Ritschel Norbert
1963 Köb Ingrid und Schedler Raimund
1964 Dietrich Irmgard und Schedler Rudolf
1965 Stadler Wilma und Gieselbrecht Dietmar
1966 Schönbeck Renate und Köb Gerhard
1967 Hohl engelberta und Natter Alexander
1968 Fitz Hildegard und Bereuter Heinz
1969 Klocker Gabriele und Fitz Arno
1970 Stöckler Irmgard und Gmeiner Egon
1971 Stadler Elisabeth und Geiger Roland
1972 Stadelmann Evelyn und Schwarzmann Walter
1973 Kögl Ingeborg, Ritter Monika und Sinz Hubert
1974 Gasser Doris und Santa Roland

1975 Stein Reingard und Waibel Gerhard
1976 Hebenstreit Eva, Lorenzi Elisabeth, Beer Dietmar und Berchtold Andreas
1977 Konzett Ursula und Widmer Robert
1978 Berchtold Doris, Wipplinger Renate und Stadelmann Wernfried
1979 Berchtold Marlies, Gorbach Alexander und Waibel Ingo
1980 Hebenstreit Ingrid und Sögner Peter
1981 Dür Angelika, Gmeiner Claudia und Stoffleth Gerhard
1982 Bilgeri Elke und Fetz Reinhard
1983 Stein Brigitte und Bilgeri Kurt
1984 Martin Maria und Böhler Thomas
1985 Matt Elisabeth und Hopfner Markus
1986 Guldenschuh Beate, Huber Karina, Waldinger Judith und Fehle Jürgen
1987 Fuchshofer Michaela und Eberle Gerhard
1988 Baldauf Sabine, Metzler Sonja und Reis Martin
1989 Böhler Klaudia, Schuster Bettina und Bacher Christoph
1990 Scheiber Barbara, Sinz Simone und Mohr Johannes

1991 Fuchs Tanja und Vallant Manfred
1992 Ebnicher Regina und Kilga Robert
1993 Rädler Michaela und Heinzle Michael
1994 Höfle Gudrun und Schelling Tobias
1995 Franz Cornelia, Zimmermann Denise und Thaler Stefan
1996 Meyer Petra und Sparr Florian
1997 Geiger Lucia, Kvasnicza Daniel und Geiger Michael
1998 Hinteregger Julia und Burger Dominik
1999 Feßler Marika, Grabher Miriam und Eberle Robert

2000 Tomasini Veronika und Mayrhofer Arno
2001 Schwärzler Silvia, Nußbaumer Nanuela, Höfle Dietlind, Österle Doris und Claesens Markus
2002 Berchtold Julia und Winder Benjamin
2003 Mayrhofer Eva und Troy Simon
2004 Angermaier Daniela, Rusch Cornelia, Maurer Johannes und Nußbaumer Mathias

2005 Vonach Anita, Troy Theresa, Rieger Denise, Bargehr Susanne, Mayer Claudia und Berchtold Johannes
2006 Moosbrugger Annika, Vonach Tanja, Kalb Valerian, Kruijen Jonas und Winder Jakob
2007 Angermaier Martina, Isabel Novak, Stephanie Toldo und Alexander Tomasini
2008 Moosbrugger Sarah und Lang Tobias
2009 Magdalena Baur, Mario Kalb und Sebastian Bail

2010 Luisa Fohn, Laura Schwärzler, Verena Hofer, Emanuel Köb
2011 Tamara Feuerstein, Ines Beck, Isabella Schneider, Theresa Toldo, Annalena Hinteregger, Fabian Lang
2012: Wanja Schwartze, Carina Hofer, Florian Tomasini, Miriam Gunz, Natasa Crnogorac, Lisa Meusburger, Anna Oberhauser
2013: Asiye Varli, Theresa Höfle, Nicola Dengg, Ajka Draganovic, Steven Petschulat, Markus Bonfanti, Mike Petschulat
2014: Julian Stadelmann, Hannah Kühne, Lina Moosbrugger, Johannes Rederer, Ramona Stadelmann, Michael Pressnig, Gallus Huber
2015: Lena Mock, Amrei Salzgeber, Felix Schneider
2016: Sebastian Lins, Manuel Schönberger, Anna Mager, Laurin Schwartze, Jan Kühne

Dr. Lorenz Böhler

Dr. Lorenz Böhler

Prof. Dr. Lorenz Böhler ist am 15. Jänner 1885 in Wolfurt geboren und am 20. Jänner 1973 in Wien gestorben. Als Pionier der modernen Unfallchirurgie hat er unzähligen Menschen ihre Gesundheit wiedergegeben oder ihr Leid gemildert.